Kultursonntage in der Alten Vogtei

Hier finden Sie die nächsten Veranstaltungen, die im Rahmen der Kultursonntage in der Vogtei zu Burgkunstadt stattfinden. 

Die Kreisler Story

Zusammen mit seinem Freund Enrico Caruso war er einer der Superstars der frühen Grammophon-Ära und bis heute zählen seine typisch Wiener Melodien zu den absoluten Highlights in der klassischen Musikszene: Fritz Kreisler.  Mit 13 Jahren steht er auf den Konzertpodien Europas und der USA und wird in einer einzigartigen Karriere für Jahrzehnte zum bewunderten Virtuosen, zum Liebling des Publikums auf allen Kontinenten. Sein “Liebesleid” oder „Schön Rosmarien“ sind durch ihren wunderbaren melodischen Charme bis heute beliebt. Kreisler komponierte nah am Puls seiner Zeit und Hörer – oft unter fantasievollen Pseudonymen. Passend zur damaligen Schallplattentechnik schrieb er Stücke, die selten länger als drei Minuten dauerten. Dennoch gehören sie bis heute zum unvergänglichen Repertoire aller Geiger und begeistern Musiker und Publikum in aller Welt.

Daniel Röhn ist einer der aktuell wohl außergewöhnlichsten und für die Zukunft viel versprechenden Begabungen auf der Violine. Es ist vor allem sein schmelzend warmer Ton und die fast erzählenden Gesten, mit denen Daniel Röhn sein Auditorium auf sympathische Weise zu fesseln im Stande ist – eine Art des Ausdrucks, die man fast schon verloren gegangen glaubte. Daniel Röhn stammt aus einer Musikerfamilie, der Großvater Erich Röhn war Konzertmeister bei den Berliner Philharmonikern, der Vater Andreas Röhn im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Mutter Kerstin Hindart ist Pianistin und seine Schwester Anja Röhn ist ebenfalls Geigerin. Sein Studium begann Röhn mit 14 Jahren an der Musikhochschule in München. Er war Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung und wurde 2005 vom Konserthuset Stockholm für die „Rising Star“ Awards nominiert.

Milana Chernyavska  wurde mit sieben Jahren in die renommierte Musikschule für begabte Kinder des Tschaikowsky Konservatoriums in ihrer Heimatstadt Kiew aufgenommen. Bereits mit 12 Jahren gewann sie den dritten Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb „Concertino Praha“. Nach verschiedenen Meisterkursen wurden ihre künstlerischen Leistungen durch zahlreiche Preise bei internationalen und nationalen Wettbewerben anerkannt, u.a. erhielt sie den 1. Preis beim „Lisenko“ Klavierwettbewerb 1988 in Kiew und die Goldmedaille beim Internationalen „Wladimir und Regina Horowitz“ Klavierwettbewerb 1994, ebenfalls in ihrer Heimatstadt. Seit 1988 spielt  Milana Chernyavska als Solistin mit verschiedenen Orchestern, aber auch kammermusikalisch ist sie weltweit unterwegs. Neben Ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet Sie an der Hochschule für Musik und Theater in München, ist Professorin am Konservatorium Feldkirch (Österreich) und an der Kunstuniversität in Graz (Österreich). 1994 erhielt Milana Chernyavska vom Präsidenten der Ukraine den Titel „Verdiente Künstlerin der Ukraine“.

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