Kultursonntage in der Alten Vogtei

Hier finden Sie die nächsten Veranstaltungen, die im Rahmen der Kultursonntage in der Vogtei zu Burgkunstadt stattfinden. 

Hommage à Offenbach

 

Hommage à Offenbach 

Werke von Jacques Offenbach, Richard Strauss und Gioacchino Rossini 

Raphaela Gromes, Violoncello
Julian Riem, Klavier 

Das Duo Gromes & Riem besinnt sich auf die musikalischen Wurzeln von Jacques Offenbach als Cellovirtuose, der ja eher als Bühnenkomponist in aller Munde ist, sowie auch Gioacchino Rossini, dessen Musik „auch in schweren Zeiten unglaublich viel Hoffnung und Freude geben kann“, meint Raphaela Gromes. Richard Strauss’ berühmten „Vier Lieder“ lassen sich wunderbar in Cello-Kantilenen verwandeln.  In der Alten Vogtei feiert das renommierte Duo die beliebten Bühnenkomponisten mit ihrem mehrfach ausgezeichneten und vielfach aufgeführten Programm für Cello und Klavier. 

 

Eintritt: 15,-- Euro

Der Kartenvorverkauf findet im Moment nur über die Friedrich-Baur-Stiftung /Friedrich-Baur-GmbH oder die Kulturgemeinde Burgkunstadt statt. Platzreservierungen telefonisch unter 09572/750011 oder 09572/3246 sind ebenfalls möglich.

Dass Offenbach in seiner Jugend als Cellist Furore machte, dass man ihn sogar als 'Paganini des Cellos' bezeichnete, ist angesichts seiner epochalen Bedeutung als Bühnenkomponist in Vergessenheit geraten. Und doch reüssierte der junge Kölner zunächst viele Jahre in den Pariser Salons als Instrumentalist mit Werken von Kollegen, Bearbeitungen und vor allem Eigenkompositionen.  In vielen seiner buffonesken Werke ist dieser Komponist seinem italienischen Zeitgenossen Gioacchino Rossini verpflichtet. Der wiederum hat in Offenbach ein seelenverwandtes Genie erkannt und die liebevolle Bezeichnung Offenbachs als „petit Mozart des Champs-Elysées“ geprägt.

Programm:
Richard Strauss                   Vier Lieder, Walzer aus "Der Rosenkavalier"
Jacques Offenbach              Réverie au bord de la mer, Danse Bohemienne op 28, Les Larmes de Jacqueline 
Gioacchino Rossini               3 Lieder aus: Soirées musicales (arr. Julian Riem)
Richard Strauss                    Romanze für Cello und Klavier F-Dur AV 75  
Mario Castelnuovo-Tedesco  Konzertparaphrase über die Arie "Largo al factotum" aus Rossinis "Il barbiere di Siviglia"  

Copyr.: Sammy Hart

Hochvirtuos und schwungvoll, leidenschaftlich und technisch brillant, vielseitig und charmant – kaum ein Cellist begeistert sein Publikum wie Raphaela Gromes. Ob als Solistin mit Orchester, bei Kammermusik im Duo oder gemeinsam mit einem Bläserquartett, die junge Cellistin zieht stets mit ihrem gleichzeitig fantastisch anspruchsvollen wie außergewöhnlich leichtfüßigen Spiel in den Bann. 1991 geboren, beginnt Raphaela Gromes bereits mit vier Jahren mit dem Cellospiel. Der erste Auftritt als Solistin folgte im Herbst 2005 mit dem Cellokonzert von Friedrich Gulda, wofür sie von Publikum und Presse überschwänglich gelobt wurde. Ihr Studium absolvierte sie in Leipzig, in München und in Wien, einige Cellokonzerte wurden ihr bereits gewidmet. Raphaela konzertiert weltweit und ist Gast bei internationalen Festivals. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, für ihre Offenbach-CD erhielt sie im vergangenen Jahr den Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte „Musik und Tanz“.

Raphaela Gromes‘ Auftritte mit ihrem Klavierpartner Julian Riem werden als perfekte Duette gefeiert: „Tatsächlich definieren die beiden das instrumentale Duettieren auf ihre Weise neu: Gromes und Riem machen Kammermusik auf symbiotische Art“, schwärmt „Die Presse“ nach ihrem Debüt im Wiener Konzerthaus. Der Pianist Julian Riem studierte in München, Paris und in Basel. Schon früh von dem französischen Pianisten Michel Béroff als einer der „vielversprechendsten Pianisten seiner Generation“ erklärt, gewann er internationale Klavierwettbewerbe und konzertiert mittlerweile als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter regelmäßig in Europa, Japan und den USA.

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