Friedrich-Baur-Preis

Verleihung des Hofer Goldpreises der Friedrich-Baur-Stiftung 2018 an Luzie Loose für den Film SCHWIMMEN  

Der Friedrich-Baur-Preis wurde im Jahr 1990 zum 100.Geburtstag des Stifters Friedrich Baur etabliert. Er wird für ganz außerordentliche Leistungen auf künstlerischem oder wissenschaftlichem Gebiet verliehen. 

Ab dem Jahr 2018 wird der Friedrich-Baur-Preis im Rahmen der Internationalen Hofer Filmtage an einen Filmemacher in für einen abendfüllenden Erstlingsfilm als „Hofer Goldpreis der Friedrich-Baur-Stiftung verliehen durch die Bayerische Akademie der Schönen Künste in memoriam Heinz Badewitz“ vergeben. Die Friedrich-Baur-Stiftung hat bereits in den vergangenen zwei Jahren den HEINZ-BADEWITZ-PREIS der Internationalen Hofer Filmtage unterstützt und bündelt nun ihre Preisgelder ab den 52. Internationalen Hofer Filmtagen in dem „Hofer Goldpreis".

Der Preis besteht derzeit aus einem zertifizierten Goldbarren von 1 kg Feingold (momentaner Handelswert rund 35.000 Euro), verpackt in einer edlen Schatulle. Zusätzlich wird eine Urkunde mit der Begründung der Preisvergabe erstellt sowie die vorherige Plastik des Heinz-Badewitz-Preises übergeben.

Der 2018 zum ersten Mal vergebene Hofer Goldpreis für die beste Regie ging an Luzie Loose für den Film SCHWIMMEN. Die junge Autorenfilmerin beschreibt in ihrem Debutfilm Jugendliche der "Generation Smartphone", deren Auseinandersetzung mit ihren überforderten Eltern und Lehrern, ihre verzweifelte Suche nach sich selbst. Bösartige Konkurrenzkämpfe und Mobbing bestimmen das Leben der Jugendlichen in Internet-Foren und sozialen Medien. Hier entsteht ein virtuelles Schlachtfeld auf dem das Handy sich in eine gefährliche Waffe verwandelt. SCHWIMMEN ist ein Film der neugierig auf den weiteren Werdegang einer begabten Regisseurin macht.